BkF-Pfändungsschutz - FairTrucking

FairTrucking
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BkF-Pfändungsschutz

Die Kampagne
Zusatzmaßnahmen zur Gewinnung neuer Berufskraftfahrer/innen durch FairTrucking


Zusätzlich bietet der FahrGut Club durch seine neue Partnerschaft mit der Initiative „Change Your Job“ ein einzigartiges Tool für interessierte Bewerber/innen zur Ausbildung als Berufskraftfahrer/in.

Mit nur einer Eingabe ihrer Postleitzahl ermittelt das Tool eine zahlreiche und stetig wachsende Anzahl an suchenden und ausbildenden Betrieben an. Gemeinsam wollen die Initiatoren von Change Your Job mit dem FahrGut Club bzw. dem FahrGut Member Club sowie der Initiative FairTrucking ein langfristiges Netzwerk aufbauen um dem anhaltenden Fahrermangel effektiv und effizient entgegenzuwirken.

Mit gebündelten Synergien insbesondere bei der Aus- und Weiterbildung wollen wir in 2020 in Kooperation mit dem BMVI, dem BMAS, der Bundesagentur für Arbeit sowie den führenden Transport- und Logistikverbänden eine innovative und offensive Kampagne gezielt gegenüber langzeitarbeitslosen Menschen im Alter zwischen 21 bis 40 Jahren für eine verkürzte Ausbildung sowie gegenüber jungen Menschen in sozial schwachen Wohngegenden bzw. an angrenzenden Haupt- und Gesamtschulen im Alter zwischen 16 bis 21 Jahren für eine Ausbildung zum/zur Berufskraftfahrer/in gewinnen.

Hierzu ist es auch dringlichst erforderlich nicht nur die Wirtschaft sondern vor allem die Politik mit in die Pflicht zu nehmen um gerade langzeitarbeitslosen Menschen, welche meist Leistungsbezieher von ALG II sind sowie oftmals bedingt durch Überschuldung resigniert haben, neue zukunftsweisende sowie innovative Berufs- bzw. Lebensperspektiven zu eröffnen.


Pfändungsschutz-Programm für BkF

Meist hat sich gerade bei langzeitarbeitslosen Menschen eine größere Menge an Schulden angesammelt. Oftmals Altlasten aus besseren Zeiten oder durch von sog. Nebenkosten bis hin zu bestellter Ware, die der eine oder andere Leistungsempfänger dazu verwendet sie im nächsten Pfandleihhaus zu versilbern um kurzfristige Finanzlöcher (z.B. Stromnachzahlungen) zu stopfen, welche sich durch den Bezug von ALG II in Kombination mit hohen Inkassogebühren zu einem immer weiter wachsenden Schuldenberg verselbstständigen.

Leider resignieren immer mehr Menschen nachdem sie die Erfahrung machen mussten, dass viele Unternehmen sie schnell entlassen sobald eine Lohnpfändung droht oder sie bei einer Lohnpfändung  trotz Arbeit meist nicht viel mehr im Geldbeutel haben als durch Bezug von staatlichen Leistungen.

Gerade bei langzeitarbeitslosen Menschen ist der Wunsch verständlich, dass sie sich und ihrer Familie durch eine Arbeitsstelle einen besseren Standard schaffen wollen. Hierzu zählt die eine oder andere Neuanschaffung oder gar ein Umzug in eine „bessere“ Wohngegend die diese Menschen sich gerade in den ersten Monaten gönnen wollen, was ihnen auch ermöglicht werden sollten, wenn man jahrelangen Verzicht durch ALG II zugrunde legt.

Da zufriedenere Mitarbeiter/innen grundsätzlich auch die langfristigsten und loyalsten Mitarbeiter/innen sind zumal wenn diese auch noch quasi in der Schuld ihres Arbeitgebers stehen, wollen wir Ihnen dieses Pfändungsschutz-Programm für BkF nicht nur ans Herz legen sondern offiziell auf den richtigen Weg bringen. Mit diesem Programm motivieren und gewinnen wir gemeinsam Menschen für den Berufszweig „Berufskraftfahrer/in“ sowie erhalten diese Menschen langfristig als zufriedene Mitarbeiter/innen bei einzelnen Arbeitgebern, beugen als gleichzeitig dem akuten BkF-  Nomadentum vor um langfristig wieder Ordnung und Stabilität in die Transportbranchen hineinzubringen.


Unsichtbare Kosten bei Aufbau und Erhaltung eines stabilen Fahrerstamms

Viele Unternehmen unterschätzen die „unsichtbaren“ Kosten für Anwerbung und Einarbeitung, Aus- und Weiterbildung, sowie Pflege und Bindung eines stabilen Fahrerstammes. Ist die Mitarbeiterfluktuation hoch, können diese Kosten jährlich bis zu 20 Prozent der durchschnittlichen Kosten eines Berufskraftfahrers betragen. (Zitat aus der Fahrer-Studie der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS aus 2012)

Geht man also von einem durchschnittlichen Kostenfaktor für Berufskraftfahrer/innen inkl. aller Nebenkosten in Höhe von 4.000 EURO pro Monat, also 48.000 EURO pro Jahr aus kommen wir auf eine Summe von durchschnittlich 9.600 EURO pro Jahr, ohne die Garantie das der/die Fahrer/in länger als 12 Monate (wenn überhaupt bedingt durch das moderne BkF-Nomadentum, welches immer mehr Fahrer/innen für sich in Anspruch nehmen da der Markt es ihnen erlaubt) bleibt. Eher kann man heute schon davon ausgehen, dass ein durchschnittliches Transportunternehmen die o.g. Kosten in Höhe von 9.600 EURO jährlich auf der Agenda hat.


Ein Zusammenspiel zwischen Politik und Wirtschaft gegen den Fahrermangel

Unser Pfändungsschutz-Programm für BkF sieht in Schritt eins vor, das der/die infrage kommende Bewerber/in für 18 Monate einen absoluten Pfändungsschutz für Konto und Lohn genießen darf. Hierbei hat der/die Bewerber/in zum einen seinen/ihren Kopf für die verkürzte Ausbildung frei und kann sich zum anderen sich in den Arbeitsalltag eines/einer Berufskraftfahrer/in eingewöhnen.

Während der Ausbildung sowie in der Einarbeitungszeit und danach werden die Fortschritte und das Verhalten der Bewerber genau dokumentiert und monatlich ausgewertet. Nachdem sich abzeichnet, das der/die Bewerber/in für das teilnehmende Transportunternehmen für eine langfristige Beschäftigungszeit infrage kommt, wird nach 16 Monaten eine professionelle Schuldnerberatung inkl. angemessenen Vergleichen sowie mit der Zusammenfassung aller Schulden an eine Tilgungsstelle durchgeführt und nach spätestens im 17. Monat an das teilnehmende Transportunternehmen übergeben. Dieses wandelt die Zusammenfassung der Schulden in ein zinsfreies Firmendarlehen um, welches dann ab dem 18. Monat direkt durch das Transportunternehmen mit monatlich 500 EURO getilgt wird. Diese 500 EURO monatlich erhält der/die Bewerber/in quasi als Lohnerhöhung bzw. Belohnung.

Gehen wir von einer durchschnittlichen Haushaltsverschuldung von langzeitarbeitslosen Menschen in Höhe von 30.000 EURO aus liegt alleine hier schon die klaren Vorteile für das teilnehmende Transportunternehmen in der Personalbindung für die nächsten 5 Jahre sowie einer klaren Kostenersparnis von fast 20.000 EURO, gehen wir von den Erkenntnissen der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS aus 2012 sowie unserer darauf ausgerichteten Kostenkalkulation aus.

Fazit: Eine klare WIN-WIN-Situation für alle Beteiligten inkl. Gläubiger, mit ebenso klaren Vorteilen für teilnehmende Transportunternehmen.
 
In Zusammenarbeit mit:

                   


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FairTrucking
ist ein Konzept aus dem Hause FahrGut und soll Menschen für den Beruf des Truckers gewinnen.

In erster Linie soll FairTrucking in Verbindung mit der Erweiterung TopChef für fairen und sozialen Umgang zwischen Truckern und Unternehmen sorgen.
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Für Fairness in Job & Verkehr
FahrGut Club
Mit weit über 46.000 registrierten Truckern aus ganz Deutschland, Tendenz steigend ist der FahrGut Club seit 2008 nicht nur die größte Vereinigung für Trucker sondern auch gleichzeitig Ansprechpartner von Politik und Wirtschaft. Hierzu betreibt FahrGut seit 2009 den FahrGut Member Club, der sich im Dezember 2018 mit TAPA (Transported Asset Protection Association) zusammengeschlossen hat und sich u.a. um Innovationen, Park- und Sicherheitskonzepte sowie um die Gewinnung von Fachkräften insbesondere von Truckern bemüht.
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